Stereolithografie

Stereolithografie Verfahren und Bauteile

Bei der Stereolithografie wird ein lichtaushärtender Kunststoff (Photopolymer) in dünnen Schichten von einem Laser polymerisiert und dadurch ausgehärtet. Dies geschieht in einem Flüssigkeitsbad, in dem sich eine sich schrittweise absenkende Bauplattform befindet. Stützstrukturen fixieren hierbei das verfestigte Modell im Flüssigkeitsbad.


Vorteile

Stereolithografie ist zum heutigen Stand die genaueste aller generativen Fertigungsverfahren. Die Genauigkeit wird dabei hauptsächlich vom Durchmesser des Laserstrahls bestimmt. Dieser liegt momentan (Stand 2012) bei 0,076 ± 0,013 mm bei einer Viper SLA® Anlage. Für Mikrobauteile kann die Mikrostereolithografie (MSL) genutzt werden.


Nachteile
  • Verfahrensbedingt ist nur die Verwendung photosensitiver Materialien möglich
  • Das Material ist zusätzlich nur begrenzt in Tageslicht haltbar
  • Schlechte mechanische und thermische Belastbarkeit
  • Freitragende Strukturen nur mit Stützkonstruktion möglich
  • Nötige Nachbelichtung mit UV Strahlen zum vollständigen Aushärten.
  • Umfangreiche Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter (staubfreie Räumlichkeiten)

Ausblick

In der hervorragenden Genauigkeit liegt der große Vorteil dieses Verfahrens. Daher wird die Entwicklung gerade im Bereich der Mikrostereolithografie stark vorangetrieben.

Quelle: Textstellen aus dem Buch, Generative Fertigung mit Kunststoffen, Springer Vieweg Verlag

Erklärungsvideo der Hochschule Aalen zur Stereolithograpie

 








Johannes LutzSie haben Fragen, brauchen Antworten?

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