3D Scannen

Scannen in 3D für 3D Druck

Statt mit 3D-Grafiksoftware ein Objekt nachzubilden, greift man besser zur Digitalkamera und schießt von allen Seiten ein paar Fotos des realen Gegenstands. Eine Software berechnet daraus ein vollständiges räumliches Abbild als Vorlage für den 3D-Druck. Alternativ funktioniert man die  Microsoft Kinect-Kamera in einen 3D-Scanner um, mit dem man im Handumdrehen Gegenstände digital kopiert. Um große und anspruchsvolle Objekte wie Statuen, Büsten oder Figuren zu digitalisieren ist ein professioneller 3D Scanner notwendig.

Das Labor für Robotik und virtuelle Systeme an der Hochschule Aalen zeigt, welche anspruchsvollen Objekte damit gescannt werden können.

 


Additive Manufacturing von archäologischen Repliken

Caracalla Bueste

Caracalla Bueste

3D Scan Caracalla

3D Scan Caracalla

3D Druck Caracalla

3D Druck Caracalla

Aufgabenstellung:

Erstellung einer Replik der Caracalla Büste aus dem Limesmuseum
Dabei soll die Caracalla Büste mittels dem 3D Scanner digitalisiert und mit dem 3D Drucker ausgedruckt werden. Mit Hilfe von Silikon-Kautschuk soll eine Form zum Abgießen von Gips erstellt werden.

Projektverlauf:
  • Scannen der Originalbüste mit dem 3D Scanner
  • Überarbeitung der Punktewolke am Computer
  • Erstellen eines zur Weiterverarbeitung nötigen STL-Files
  • Verschiedene Druckversuche (Kopf,  Modellierung des Sockels)
Verfahren:
  • Realisierung eines Replikas mit dem Fused-Deposition-Modeling (FDM) Verfahren
  • Nachbearbeitung der 3D gedruckten Oberfläche mit Aceton-Dampf
  • Erstellen von Silikon-Kautschuk-Formen der Replik
  • Fertigen von Abgüssen aus Gips

 


 Rückführung 3D gescannter Daten und Bilder

Bergmann & Giesser

Bergmann & Giesser

Techniker & Chemiker

Techniker & Chemiker

3D Druck Figuren

3D Druck Figuren

Aufgabenstellung:

Rückführung 3D gescannter Daten und Bilder einer skalierten, werkstoff- und kostenoptimierten 3D Druckdatei für FDM am Beispiel der kunsthandwerklichen Figuren.

Kunsthandwerklichen Figuren:

Die abgebildeten Figuren wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von Christian Plock in Aalen hergestellt. Diese tragen jeweils ein Attribut ihres Berufes. Anhand der Kleidung, dem Ausdruck und der Haltung repräsentieren sie höhere Dienstgrade.

Projektverlauf:
  • Scannen der original Figuren (Bergman, Gießer, Techniker und Chemiker) mit dem 3D Scanner
  • Überarbeitung der gescannten Daten am Computer
  • Oberflächenbearbeitung und Glättung mit Hilfe des Rapidform-Tools „Healing Wizard und Smooth“
  • Schließen einzelner Löcher
  • Feine manuelle Glättung der Oberfläche
  • Zusammenführen der Körperbauteile
  • 3D Druck der Figuren in unterschiedlichen Skalierungen und unterschiedlichen Oberflächen.
  • Glättung der 3D Druckoberfläche mit Aceton-Dampf


Projekt aus dem Labor für Robotik und virtuelle Systeme an der Hochschule Aalen

Quelle: Bilder und Text / Hochschule Aalen, Labor für Robotik und visuelle Systeme






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